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Mexiko

Baja California Nord:

Cactus Camp

 

 

 

 

 

 

 

 

Dezember 2025

Mittlerweile sind wir schon seit zwei Wochen auf der Baja unterwegs und haben uns richtig gut eingelebt. Das Leben auf Reisen fühlt sich langsam ganz normal an – vor allem, weil das Wetter perfekt mitspielt. Jeden Tag begleitet uns strahlender Sonnenschein, besser könnten wir es uns kaum wünschen.

Unsere Route führt uns entlang der Mex 1 immer weiter Richtung Süden. Unterwegs passieren wir kleine, charmante Dörfer. Als der Hunger sich meldet, halten wir spontan an und gönnen uns ein ausgiebiges Frühstück. Lecker war es auf jeden Fall – allerdings auch nicht ganz günstig. Ich glaube, wir haben eindeutig den „Gringo-Preis“ bezahlt. Neben den belebten Orten sehen wir aber auch verlassene Dörfer, die still am Straßenrand liegen und eine ganz eigene Atmosphäre ausstrahlen.

Wann immer sich die Gelegenheit bietet, tanken wir. Für uns ist das jedes Mal ein kleines Abenteuer, denn unser Einfüllstutzen ist zu schmal – ohne Adapter läuft hier gar nichts. Hoffentlich geht dieses wichtige Teil nicht verloren, sonst wären wir ziemlich aufgeschmissen.

Für eine Nacht landen wir auf einem Campingplatz, den man vorsichtig als „in die Jahre gekommen“ bezeichnen kann. Mit 5 Euro zwar günstig, aber ehrlich gesagt auch nicht mehr wert. Die Nacht ist ziemlich laut, da direkt eine Gaststätte dazugehört – und ab 22 Uhr geht dort erst richtig die Post ab.

Doch am nächsten Tag werden wir mehr als entschädigt. Wir entdecken das Cactus Camp, umgeben von riesigen Kakteen. Und das Beste: Wir sind ganz alleine dort. Absolute Stille, eine unglaubliche Kulisse und diese himmlische Ruhe – genau für solche Momente lieben wir das Reisen.

entlang der Mexikana 1:

Parque Nacional Sierra de Pedro Mátrir

 

 

 

 

 

 

 

 

Dezember 2025

Unser erster Stellplatz direkt am Meer – und wir könnten uns kaum wohler fühlen. Bei Ramón, einem älteren, hageren Mann, der seinen kleinen Campingplatz mit viel Liebe hegt und pflegt, werden wir herzlich empfangen. Neben uns steht nur ein weiterer Camper aus den USA, auf der anderen Seite liegen ein paar Wohnhäuser. Abends und in den frühen Morgenstunden zieht dichter Küstennebel über unser Camp. Alles wirkt ruhig, fast mystisch – ein ganz besonderer Start in unsere Reise.

Trotzdem entscheiden wir uns am nächsten Tag für einen Abstecher in die Berge. Rund 100 Kilometer geht es ins Landesinnere, immer höher hinauf. Die Straße wird schmaler, kurviger, und mit jeder Kehre verändert sich die Landschaft. Schließlich erreichen wir auf etwa 2.500 Metern Höhe den Nationalpark Sierra de Pedro Mártir – und trauen unseren Augen kaum: Hier oben liegt tatsächlich Schnee! Am Nachmittag machen wir es uns gemütlich und beschließen, am nächsten Tag eine Wanderung durch den Nationalpark zu unternehmen.

Nach dem Frühstück geht es los. Es ist noch richtig kalt, doch die Sonne gewinnt langsam an Kraft und wärmt uns Schritt für Schritt. Ganz allein sind wir nicht unterwegs: Der Hund der Ranger begleitet uns und scheint fest entschlossen, uns den richtigen Weg zu zeigen. Ein vierbeiniger Wanderführer – besser geht’s kaum! Die Landschaft begeistert uns total: riesige Granitfelsen, immergrüne Kiefern, ein tiefblauer Himmel – einfach beeindruckend. Gegen Mittag kehren wir von unserer Wanderung zurück und machen uns wieder auf den Weg. Auf der Rückfahrt halten wir spontan an einem kleinen Restaurant, an dem wir schon zuvor vorbeigekommen sind. Burritos stehen auf der Karte – frisch, lecker und genau das Richtige nach der Tour. Gut gestärkt genießen wir anschließend die traumhafte Strecke zurück hinunter Richtung Meer.

unser erster Stellplatz am Meer:

La Bufadora

 

 

 

 

 

 

 

 

Dezember 2025

Hola México! ??

Ein neues Land, ein neues Abenteuer – und wir sind unglaublich gespannt, was uns erwartet!

Der Grenzübertritt bei Tecate läuft zunächst ganz entspannt. Alles scheint nach Plan zu funktionieren, bis wir bei der Banjercito stehen, um unseren TIP abzuholen. Dort sorgt unser deutsches KFZ-Kennzeichen für eine kleine Überraschung: Das „Ü“ in Südliche Weinstraße stellt sich als echte Herausforderung heraus. Nach einigem Überlegen entscheidet die freundliche Mitarbeiterin schließlich, dass ein einfaches „U“ wohl auch ausreichen muss. Hoffentlich behält sie recht – wir drücken uns innerlich die Daumen.

Geschafft! In Tecate legen wir noch einen kurzen Stopp bei Walmart ein, um Vorräte aufzufüllen, und machen uns anschließend auf den Weg zum Weingut. Cetto. Zur Feier des Tages gönnen wir uns zwei Flaschen Rosé und verbringen unsere allererste Nacht in Mexiko direkt auf dem Weingut – ein besserer Start hätte es kaum sein können.

Am nächsten Tag geht es weiter zur La Bufadora, um das berühmte Blowhole zu sehen. Leider haben wir diesmal kein Glück: Die Wellen sind nicht stark genug, und das Naturschauspiel bleibt eher ruhig. Trotzdem lohnt sich der Abstecher allein schon wegen der Aussicht und der besonderen Atmosphäre.

Am darauffolgenden Tag fahren wir zurück nach Ensenada, erledigen noch ein paar Einkäufe und steuern anschließend ein weiteres Weingut an: Dubacano. Auch hier dürfen wir über Nacht stehen – ein echtes Highlight für uns.

Alles in allem ein rundum gelungener Einstieg in unsere ersten Tage in Mexiko. Wir sind angekommen, neugierig und voller Vorfreude auf alles, was noch vor uns liegt. 

Grenze nach Mexiko:

Weingut Cetto:

La Bufadora:

Weingut Dubacano:

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